Das Pflegeheim Berkheim

Bereits 1987 sprach der frühere Ortsvorsteher Herr Otto W. Schweizer im Rahmen einer Bürgerversammlung im Esslinger Ortsteil Berkheim von der Notwendigkeit eines Pflegeheimes und bat um Unterstützung. Viele Berkheimer zeigten großes Interesse an diesem Projekt.

Im Jahr 1989 gründete sich dann aus einer Bürgerinitiative der "Förderverein Altenzentrum Berkheim e.V." mit dem Ziel, ein Pflegeheim in Berkheim zu bauen. Die Berkheimer sollten auch bei Eintritt einer Pflegebedürftigkeit nicht mehr die gewohnte Umgebung verlassen müssen. Es bedurfte eines langen Atems, dieses Vereinsziel zu verwirklichen.

Erster Vorsitzender war Ortsvorsteher a. D. Otto W. Schweizer, der im Jahr 1993 sein Amt als Vorsitzender an Richard Kramartschik übergeben hat. Öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen wie Benefizkonzerte und Sommerfeste, aber auch Vorträge und Besichtigungsfahrten machten den Verein alsbald über Berkheim hinaus bekannt.

Schnell wuchs der 38. Berkheimer Verein auf über 300 Mitglieder an. Dennoch dauerte es über ein Jahrzehnt, bis das erste Ziel erreicht war: der Grundsatzbeschluss für ein Pflegeheim.

Bild: Zeitungsausschnitt zum 1. Spatenstich für das Altenpflegeheim BerkheimIm April 1999 beschloss der Gemeinderat der Stadt Esslingen, in Berkheim ein neues Pflegeheim zu bauen und die Bau- und Betriebsträgerschaft dem Eigenbetrieb "Altenpflegeheim Obertor Esslingen am Neckar" zu übertragen.

Im Jahr 2000 wurde der Eigenbetrieb in "Städtische Pflegeheime Esslingen am Neckar" umbenannt. Damit wurden die Voraussetzungen für den Betrieb zweier Pflegeheime mit eigener Identität unter der Trägerschaft des Eigenbetriebes geschaffen.

Im März 2002 konnte das neue Pflegeheim in Esslingen Berkheim eröffnet werden.

Bis heute hat Richard Kramartschik das Amt des ersten Vorsitzenden inne und gemeinsam mit dem Vorstand und den Vereinsmitgliedern unterstützt der Förderverein das Pflegeheim Berkheim ideell und finanziell.

Bild: Das Altenpflegeheim Berkheim kurz nach der FertigstellungBei der Planung des Hauses haben wir großen Wert auf eine starke Verankerung in den Ort Berkheim und das vorhandene lebendige Gemeinwesen gelegt.

Als Ergebnis wurden das Café Meisennest und die Gemeinschaftsräume geschaffen, die den Bewohnern und der Berkheimer Bevölkerung gleichermaßen zur Verfügung stehen. Die Gemeinschaftsräume wurden in Erinnerung an ihre Verdienste für die Verwirklichung des Pflegeheims nach den ehemaligen Ortsvorstehern Otto W. Schweizer und Wilhelm Deuschle benannt.   

Dementiell und psychisch erkrankte Menschen werden im Pflegeheim Berkheim im Rahmen einer wohnbereichsbezogenen Tagesbetreuung intensiv betreut.

In familienähnlichen Gruppen gestalten Mitarbeiter gemeinsam mit den Bewohnern den Alltag und bieten somit ein Höchstmaß an Sicherheit und Geborgenheit.

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