Aufnahme Stationär / Kurzzeitpflege

Sie suchen für sich oder einen Angehörigen einen Heimplatz?

Rufen Sie uns an (Kontakt). Wir vereinbaren mit Ihnen auch gerne einen Termin für eine Hausführung und schicken Ihnen eine Informationsmappe zu. Neben unserer Hausbroschüre finden Sie darin die aktuelle Preisliste.

In unserem Downloadbereich stellen wir Ihnen die für eine Heimaufnahme notwendigen Formulare zum Herunterladen zur Verfügung, um die insbesondere in dringenden Fällen Stress bringenden Vorkehrungen bereits im Vorfeld für Sie zu vereinfachen bzw. um die Aufnahme ggf. zu beschleunigen.
 

Vorsorgliche Anmeldung

Wollen Sie sich oder Ihren Angehörigen für einen späteren Zeitpunkt anmelden, lassen Sie uns das Formular "Bewerbung um einen Heimplatz" ausgefüllt per Post oder per Fax  zukommen.

So erhalten wir von Ihnen die für die weitere Bearbeitung notwendigen Informationen. Wir bestätigen Ihnen den Eingang des Formulars.

Bei der "vorsorglichen" Anmeldung handelt es sich lediglich um eine Vormerkung. Bitte nehmen Sie wieder Kontakt zu uns auf, sobald abzusehen ist, dass Sie in naher Zukunft einen Platz in einem unserer Häuser benötigen werden.

Auf dem Formular kreuzen Sie außerdem das gewünschte Haus/die gewünschten Häuser an.
 

Dringende Anmeldung

Bitte kreuzen Sie "dringende Anmeldung" an, wenn Sie für sich oder Ihren Angehörigen umgehend einen Heimplatz benötigen.

Schicken Sie uns das Formular in diesem Fall zusammen mit den vom Hausarzt ausgefüllten Dokumenten "Ärztlicher Fragebogen" und "Ärztlicher Bericht über ansteckende Krankheiten" per Post zu.

Parallel dazu ist es sinnvoll, mit dem Heimleiter des jeweiligen Hauses Kontakt aufzunehmen, um abzuklären, ob freie Heimplätze zur Verfügung stehen und, falls nicht, welche alternativen Möglichkeiten der Unterstützung / Unterbringung es für Sie ggf. übergangsweise gibt.  

Wir benachrichtigen Sie in jedem Fall, wenn wir Ihnen einen Platz anbieten können.

In einem ersten Gespräch vor Ort lassen sich die Fragen zum Heimeinzug und zum Leben im Haus klären.

Der Heimvertrag wird zusammen mit seinen mitgeltenden Anlagen ausführlich besprochen.

Der Vertrag ist in vier Teile gegliedert:

  • Vorvertragliche Informationen als Grundlage des Vertrags
  • Anlagen zu den vorvertraglichen Informationen
  • Heimvertrag
  • Anlagen zum Heimvertrag

Die "Checkliste zum Heimeinzug" verschafft Ihnen einen Überblick über die zu erledigenden Aufgaben, falls Ihre Entscheidung auf die Städtischen Pflegeheime fällt.
 

Oft gestellte Fragen

Im Folgenden möchten wir vorab einige Fragen beantworten, die uns häufig gestellt werden:
 

Wo kann ich den Antrag auf Leistungen der Pflegeversicherung stellen?

Den Antrag auf zur Feststellung von Pflegebedürftigkeit stellen Sie bei Ihrer Pflegekasse. Die Pflegekasse ist an Ihre Krankenkasse angegliedert.

Pflegebedürftige erhalten nach Schwere der Beeinträchtigung der Selbständigkeit einen Grad der Pflegebedürftigkeit. Der Pflegegrad wird mit Hilfe eines pflegefachlichen Begutachtungsinstruments ermittelt.DIe Pflegekassen beauftragen hierfür den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung.
 

Wie viel Wäsche muss ich mitbringen?

Die persönliche Wäsche wird, falls gewünscht, vom Heim gewaschen.

Bei der Heimaufnahme werden in der Regel 150 Wäsche-Etiketten mit dem Namen des Bewohners bestellt und in die Wäsche gepatcht. Wir bitten Sie darum, die Wäsche nach Möglichkeit schon vor dem Heimeinzug im jeweiligen Pflegeheim abzugeben.

Wir empfehlen, Wäsche für ca. 14 Tage mitzubringen. Der Rücklauf der Wäsche aus der Wäscherei zurück in den Bewohnerschrank dauert ungefähr vierzehn Tage.
 

Wie lange muss ich warten, um einen Platz zu bekommen? Wie lang ist die Warteliste?

Es ist im Vorfeld nicht vorherzusehen, wie lange Sie warten müssen, bis Sie ein Zimmer erhalten. Je nach dem, wie groß die Nachfrage in unseren Heimen ist, wird eine Warteliste geführt oder nicht.

Um eine aktuelle Auskunft zu erhalten, erkundigen Sie sich bitte beim zuständigen Heimleiter.
 

Können persönliche Möbel mitgebracht werden?

Ja. Die Zimmer können mit eigenen Möbeln und persönlichen Wohngegenständen, mit Bildern, Pflanzen und Fotos individuell und wohnlich eingerichtet werden.

Pflegebett und Nachttisch werden aus Sicherheitsgründen in jedem Fall vom Heim zur Verfügung gestellt. Auf Wunsch erhalten Sie zudem einen Schrank und einen Tisch mit Stühlen.
 

Kann ich mein Haustier mitbringen?

Haustiere können in Absprache mit Heim- und Pflegedienstleitung mitgebracht werden.
 

Wie viel kostet ein Pflegeheim und wofür stehen die einzelnen Positionen?

Sie finden auf unserer Preisliste fünf Positionen, die im Folgenden näher erläutert werden:

  • Kosten der Unterkunft:

    Unter die Kosten der Unterkunft fallen zum Beispiel die Kosten für Wasser, Abwasser, Heizung oder Abfallentsorgung, 50% der Kosten für die Gebäudereinigung, die Aufwendungen für die Wäschereinigung sowie auch Aufwendungen für Steuern und Versicherungen.
     

  • Kosten der Verpflegung:

    Mit den Einnahmen, die wir aus den Verpflegungskosten erzielen, finanzieren wir ausschließlich die Lebensmittel sowie das Küchenpersonal und den Speisetransport von der Zentralküche in die Häuser.
     

  • Investitionskosten:

    Mit den Einnahmen aus dem Investitionskostenanteil werden die Herstellung und Instandhaltung des Gebäudes, des Inventars und der technischen Anlagen finanziert. Darin enthalten sind zum Beispiel unsere Aufwendungen für Kreditzinsen, Abschreibungen und Instandhaltungen.

    Wurde die Errichtung des Pflegeheimes in früheren Jahren durch Steuermittel öffentlich gefördert, verringern sich die Investitionskosten um diesen Anteil.
     

  • Ausbildungsumlage

    Zum 01.01.2006 ist in Baden-Württemberg die Altenpflegeausbildungsausgleichsverordnung (AltPflAusglVO) in Kraft getreten.

    Mit dieser Verordnung stellt das Land sicher, dass auch zukünftig in den Einrichtungen und Diensten der Altenhilfe ausreichend qualifiziertes Personal ausgebildet wird.

    Die Verordnung verpflichtet alle Einrichtungen und Dienste in Baden-Württemberg an dem Umlageverfahren teilzunehmen.

    Für jedes Erhebungsjahr werden die Anzahl der teilnehmenden Einrichtungen und die der Auszubildenden landesweit neu ermittelt.
     

  • Pflegevergütung:

    Mit der Pflegevergütung werden hauptsächlich die Gehälter unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den Wohnbereichen sowie die Ausgaben für pflegerisches Material bezahlt.

    Hierfür vereinbart die Pflegeeinrichtung mit den Pflegekassen und den Sozialhilfeträgern Tagessätze, die nach Pflegegraden gestaffelt sind. Dabei wird auch die Personalmenge über einen sogenannten Personalschlüssel je Pflegegrad vereinbart. Im vollstationären Bereich bezahlen allerdings alle Bewohner eines Heimes denselben Preis – unabhängig vom Pflegegrad. Hierfür werden zunächst auf Grundlage der Pflegesatzvereinbarung die Einnahmen eines Heimes ermittelt (Budget) und hiervon wird die Summe aller Leistungen der Pflegeversicherung abgezogen, die direkt an das Pflegeheim von den Pflegekassen überwiesen werden. Die Differenz wird dann gleichmäßig auf alle Bewohner verteilt. Der so errechnete einrichtungindividuelle einheitliche Eigenanteil (EEE) ist von den Bewohnern selbst zu tragen.

    Mit der Pflegevergütung werden alle Leistungen der Pflege abgegolten. Dazu gehören unter anderem Hilfen bei der Körperpflege, bei der Mobilisation, der Nahrungsaufnahme, der sozialen Betreuung und der Behandlungspflege. Die erforderlichen Leistungen werden rund um die Uhr im Dreischichtbetrieb bereitgestellt. Hinzu kommen 50% der Kosten für die Gebäudereinigung.
     

Gibt es einen Heimarzt? Ärztliche Versorgung?

Es gibt keinen Heimarzt. Sie haben die freie Wahl, welcher Hausarzt Sie weiter behandeln soll.

(Die Städtischen Pflegeheime Esslingen am Neckar sind am Projekt IVP – Integrierte Versorgung im Pflegeheim beteiligt. Das Ziel ist die Verbesserung der ärztlichen Versorgung der Heimbewohner. Nähere Informationen finden sie hier (PDF-Datei, öffnet sich in einem neuen Fenster).
 

Fragen zur Sozialhilfe:

Auf dem Infoblatt "Wer hilft" sind einige Fragen zur Sozialhilfe beantwortet.   
 

Alle genannten Dokumente finden Sie wie oben schon beschrieben in unserem Downloadbereich.
Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an den zuständigen Heimleiter.