Kommen Sie heute mit zum Fahrradfahren?

Artikel aus dem Heimjournal Nr. 91 (Herbst / Winter 2012)

"Fahrradfahren – das kann ich nicht mehr!" . . . Diese Antwort habe ich schon oft gehört. Gerne stelle ich Ihnen ein sehr beliebtes Angebot im Obertor vor. Denn:

Das MOTOmed ist ein ideales Übungsgerät für ältere Menschen.

Es bietet eine gute Möglichkeit, die Beine zu bewegen und den Kreislauf anzuregen – sogar vom Rollstuhl aus. Hierbei sitzt man vor dem Gerät und führt mit den Beinen fahrradähnliche Bewegungen aus. Ein Motor übernimmt oder unterstützt die Bewegung. Diese passive Übungsform hat viele gesundheitsförderliche Aspekte :
 
Das passive Üben
  •  verbessert die Beweglichkeit der Gelenke
  •  stabilisiert den Kreislauf
  •  fördert die Durchblutung der Beine
  •  regt den Magen-, Blasen- und Darmtrakt an
  •  begünstigt den Gang zum WC.
Beim aktiven Training, also wenn der Motor ausgeschaltet ist und der Trainierende sich aktiv bewegt, erhält und baut das Training am MOTOmed die Muskeln und fördert den Stoffwechsel.
 
Nach dem Tod von Margit Schurr Anfang des Jahres wird dieses Angebot von Ute Hegenbarth, Gabi Waller und Mariana Rakeva täglich von 9 – 12 Uhr angeboten.
 
Sie holen die Bewohner im Wohnbereich ab und geleiten sie zum MOTOMed-Zimmer in den Neubau II. Dort besprechen sie die Übungsdauer, die Form des Trainings und gegebenenfalls auch gewünschte Veränderungen im Trainingsablauf. Danach helfen sie, das Gerät sicher zu nutzen und stellen die Übungsfolge ein.
 
Während des Trainings haben die Übenden die Möglichkeit, vor sich hin zu träumen oder sich mit den anderen Bewohnern auszutauschen. Jemand hat mir mal erzählt, dass im MOTOmed-Raum stets die neuesten Neuigkeiten zu erfahren sind.
 
Gespräche über Gestern und heute, Freud und Leid, Lob und Tadel finden Gehör bei allen Mitarbeiterinnen im MOTOmed. Nach dem Training werden die Trainierenden wieder in den Wohnbereich zurückgebracht.
 
Wenn Sie neu im Hause sind und auch am MOTOmed trainieren möchten, sagen Sie uns oder den Kolleginnen in Ihrem Wohnbereich einfach Bescheid.
Die Erfahrung zeigt: ein Versuch lohnt sich allemal!
 
Susanne Himbert
Sozialdienst Altenpflegeheim Obertor